Beerdigung in Meimsheim

Wir Christen glauben, dass der Tod nicht das Ende, sondern der beginn neuen Lebens ist. In dieser Hoffnung suchen wir Trost bei unserem Gott. Wenn geliebte Menschen sterben, dann stehen wir zuerst einmal hilflos und nicht selten alleine da. Wir als Kirchengemeinde wollen Sie begleiten auf dem Weg der Trauer und wenn Sie es wünschen auch schon davor während der Krankheitszeit. Aus unserem Glauben schöpfen wir Kraft und Hoffnung.

 

Wenn jemand erkrankt, gibt es die Möglichkeit, dass Pfarrer Harst oder Mitglieder des Besuchsdienstes den Kranken besuchen und mit ihm beten. Auch Mitglieder des Kirchengemeinderates sind gern bereit, für Kranke zu beten.

 

Wenn jemand gestorben ist, übernimmt der Bestatter viele Aufgaben, die erledigt werden müssen. Falls der Erstkontakt nach dem Todesfall mit dem Bestatter stattfindet, informiert dieser Pfarrer Harst und stimmt mit ihm den Termin für den Trauergottesdienst ab. Dann nimmt Pfarrer Harst Kontakt zur Trauerfamilie auf, um einen Termin für das Trauergespräch zu vereinbaren. Dort kann dann alles weitere besprochen werden.

 

Die Beerdigung von Menschen, die aus der Kirche ausgetreten sind, ist nur in Ausnahmefällen möglich. Dazu muss der Kirchengemeinderat gehört und die Tatsache des Austritts beim Trauergottesdienst öffentlich genannt werden. Falls Pfarrer Harst bereit ist, dann den Menschen zu bestatten, erwartet die Kirchengemeinde eine Spende in Höhe des Honorars für einen säkularen Trauerredner (Das Honorar für einen Trauerredner bewegt sich zwischen 250,- und 500,- €)

 

In der Regel finden die Trauergottesdienste in unsrer Meimsheimer Martinskirche statt und der Sarg bzw. die Urne wird auf dem Meimsheimer Friedhof bestattet. Dies ist für die Trauerarbeit der Meimsheimer Gemeindeglieder wichtig. Bestattungen im Friedwald sind jedoch nach Rücksprache mit Pfarrer Harst auch möglich.